Javier Marin

„De 3 en 3“ lautet der Titel der Ausstellung des 1962 in Mexiko geborenen Künstlers, der in seinen Arbeiten immer wieder das Thema der von Leid und Schmerz geprägten Menschheitsgeschichte behandelt. Dabei greift Javier Marín auf Stilelemente des europäischen Manierismus‘ zurück und verknüpft sie mit den Traditionen der lateinamerikanischen Kunst. So entstehen monumentale Skulpturen, die einerseits an Mondkalender, Maya-Trophäen und Heiligenfiguren erinnern und andererseits die sehr ausdrucksstarke Bildhauerei des von religiösen und politischen Spannungen und Umbrüchen geprägten späten 16. Jahrhunderts darstellen...